GROSSE WELT IM KLEINEN

Sonderausstellungen

Wiederkommen lohnt sich!

Nicht nur die Sonderausstellungen, auch der Wechsel von Objekten und Dioramen der Dauerausstellung sorgen dafür, dass sich ein regelmäßiger Besuch lohnt.

„Jagd in verschiedenen Jahrhunderten“

Die Ausstellung erzählt über die Jagd in verschiedenen Jahrhunderten, in verschiedenen Kulturen und zeigt auch verschiedene Jagdmethoden.

Es gibt Szenen aus der Steinzeit mit primitiven Jagdwaffen, Szenen von der Balzjagd im Mittelalter, die eine beliebte Jagdweise der adeligen Damen war, bis hin zur Parforcejagd zu sehen.

Aber auch exotische Jagden, wie Elefanten- und Tigerjagden, Büffeljagd bei den Indianern oder auch die Jagdmethoden der indigenen Bewohner des Nordens können beobachtet werden.

Die Schaubilder stammen teilweise aus dem Museumsbestand und aus Arbeiten unserer Mal- und Gestaltungsgruppe. Sie zeigen nicht nur die große Bandbreite des Themas von der Steinzeit bis heute. Sie präsentieren auch die Vielfalt der figürlichen Varianten (Flachfiguren und vollplastische Figuren in den verschiedensten Maßstäben) sowie die Varianten des Vignetten- und Dioramenbaus.

Aufgelockert werden die Dioramen durch jagdliche Originalstücke, einige davon auch vom Katzelsdorfer Jäger Karl König.

Die Sonderausstellung ist bis zum Frühjahr 2022 in der Zinnfigurenwelt zu sehen.

 

Zum Thema „Jagd“

Jagd ist ein Thema, das mit den Menschen eng verbunden ist. Sie gilt als die älteste Tätigkeit des Menschen. Die ersten Menschen waren Sammler und Jäger und für sie war die Jagd eine Notwendigkeit des Überlebens.

Als die Menschen sesshaft wurden und Lebensmittel durch Ackerbau und Viehzucht beschaffen konnten, stand die Jagd zwar nicht mehr an erster Stelle, war aber trotz allem zur Fleischbeschaffung unerlässlich.

In der Zeit als die Adeligen und Herrschaften über das Leben ihrer Untertanen und Bauern bestimmten, war die Jagd nur für den Adel erlaubt. Für das einfache Volk galt ein Jagdverbot, Wilderei wurde hart bestraft. Doch war es oft notwendig Wild zu erlegen, um überleben zu können. Rücksichtslos wurde von den Herrschaften auch auf den Feldern der Bauern gejagt, Ernten zerstört und die Jagd wurde oft nicht zur Fleischbeschaffung durchgeführt, sondern rein aus Vergnügen.

Besonders dekadent muten sogenannte Gatterjagden an, bei denen das Wild in abgezäunte Bereiche gehetzt wurden und die Jagdgesellschaft bequem sitzend auf möglichst viele Abschüsse wartete. Da ist nicht verwunderlich, dass die Jagd keinen besonderen Ruf hatte. Das Vorrecht des Adels auf die Jagd reichte bis Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die Jagd heute hat eine völlig andere Bedeutung. Moderne Jäger sind Heger und Pfleger, d.h. es ist nicht wichtig möglichst viel Wild zu erlegen, sondern den Bestand nach genauen Regelungen zu erhalten und auch durch Abschuss zu regulieren, um das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten und auch Wildschäden in der Landwirtschaft zu minimieren.

Weiterhin zu besichtigen

Spitzweg und Wienbilder im Diorama

April 2019 – März 2020

Die dreidimensionalen Bilder des Dioramenkünstlers Hannes Winter, sind einzigartig in seiner Gestaltung. Sie zeigen Darstellungen von Spitzwegbildern und Szenen aus dem alten Wien.

Bilder zur regionalen Geschichte

Der Themenschwerpunkt im Jahr des Landesausstellung heißt „Bilder zur regionalen Geschichte“ und zeigt in Schaubildern Szenen aus Wiener Neustadt und der Region. Einige Beispiele sind der Dom von Wr. Neustadt, Kaiser Maximilian vor der Wappenwand, die Semmeringbahn oder auch der Minnesänger Ulrich von Liechtenstein, die Kelten und vieles mehr. Die Schaubilder finden sich verteilt im ganzen Museum und werden laufend ergänzt.

Klicken auf ein Bild startet startet Bildgalerie

Auch WNTV brachte einen Bericht zur Eröffnung der Sonderausstellung

Zum Video